Wir haben unsere Talkreihe zu queeren Themen im "Stadtfenster" der Zentralbibliothek im KAP1 fortgesetzt. Moderator Dr. Sascha Förster, Institutsleiter des Theatermuseums Düsseldorf, sprach an vier Terminen mit seinen Gesprächspartner*innen über die Themen "Queere Generationen" (19.02.2025), "Queeres Gedenken" (21.05.2025), "Queerness und Migration" (20.08.2025) und "Queere Kultur" (12.11.2025). Die Podiumsgespräche fanden in Kooperation mit dem Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Zentralbibliothek und dem Theatermuseum statt. Gefördert wurde die Talkreihe durch das Queere Netzwerk NRW e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
Mehr Infos:
www.duesseldorf-queer.de/talkreihe-queere-geschichten-teil-5/
www.duesseldorf-queer.de/talkreihe-queere-geschichten-teil-6/
www.duesseldorf-queer.de/talkreihe-queere-geschichten-teil-7/
www.duesseldorf-queer.de/talkreihe-queere-geschichten-teil-8/
Wir waren Kooperationspartner verschiedener Theaterprojekte zu queeren Themen und haben diese durch mediale Begleitung und Networking unterstützt.
Am 21. Februar 2025 fand die Abschlusspräsentation eines queeren Intensiv-Theaterworkshops im Theatermuseum Düsseldorf statt. Junge Erwachsene hatten sich an vier Tagen unter der Leitung des Theaterkollektivs Düsseldrama intensiv mit der Verfolgung queerer Menschen in den Nachkriegsjahren beschäftigt. Es war der zweite Teil einer Trilogie; das Erinnerungsprojekt soll im Jahr 2026 fortgeführt werden.
Am 18. und 19. Juni 2025 wurde die Hörspielversion des Theaterstücks "America" von Autor Giorgio Ferretti als Live-Event im Theatermuseum Düsseldorf wiederaufgeführt. Das Theaterkollektiv DüsselDrama, das die Rechte an dem prämierten queeren Stück erworben hatte, präsentierte eine intensive Fassung mit drei Schauspielenden. Düsseldorf Queer war wieder Medienpartner.
Am 11. Oktober 2025 fand die Uraufführung eines neuen Stücks des Theaterkollektivs Düsseldrama statt. "Kein Wort von uns" von Autorin Simone Saftig - ein Stück zärtlichen Ungehorsams zur Zeit des Nationalsozialismus - wurde noch an drei weiteren Abenden (13.-15.10.2025) im Südbahnhof Krefeld gezeigt.
Mehr Infos unter www.duesseldorf-queer.de/kein-wort-von-uns/
Im Rahmen der Pride Weeks zum Düsseldorfer Christopher-Street-Day haben wir am 16. Juni 2025 in Kooperation mit kom!ma - Verein für Frauenkommunikation e.V. (Veranstalter) und den Filmkunstkinos Düsseldorf im Bambi Filmstudio den Film "Before Stonewall" (Dokumentarfilm von 1984) gezeigt.
Mehr Infos unter www.duesseldorf-queer.de/filmspecial-before-stonewall/
Zudem hat Düsseldorf Queer für das LSBTIQ+ Forum Düsseldorf einen 4-seitigen Programm-Flyer für die Pride Weeks 2025 produziert.
Düsseldorf Queer war zum dritten Mal Kooperationspartner des bundesweiten Queerfilmfestivals, das vom 4. bis 10. September 2025 auch wieder in Düsseldorf stattfand. Mit zahlreichen Partner*innen aus der Regenbogen-Community waren wir im Bambi-Kino präsent und haben an zwei Abenden Filmtalks mit Gästen durchgeführt. Zudem wurde ein 4-seitiger Programm-Flyer herausgegeben. Danke an den QFF-Veranstalter Salzgeber, die Filmkunstkinos Düsseldorf und das Team vom Bambi Filmstudio.
Mehr Infos unter www.duesseldorf-queer.de/highlights-beim-queerfilmfestival-2025/
Am 21. November 2025 haben wir einen poetischen Abend veranstaltet. Die Lesung "Schwule Lyrik" mit Gedichten von der Antike bis heute - ausgewählt und vorgetragen von Claus Bido - fand im "zentrum plus" der AWO in Unterbilk statt und war eine Kooperationsveranstaltung mit der Anlauf- und Beratungsstelle "Queer im Alter" und dem Verein Queeres Zentrum Düsseldorf e.V.
Mehr Infos unter www.duesseldorf-queer.de/lesung-schwule-lyrik/
Am 23. November 2025 hat die Buchautorin Susanne Goga ihren neuen Roman "Die wilden Jahre" (Heyne Verlag) präsentiert. Die Geschichte spielt in Düsseldorf und Mönchengladbach und beinhaltet eine queere Thematik. Wir waren Kooperationspartner bei der Lesung im Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf.
Mehr Infos unter www.duesseldorf-queer.de/interview-mit-susanne-goga/
Zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust haben wir am 26. Januar 2025 einen Stolperstein-Spaziergang veranstaltet und die Stolpersteine für Wilhelm Zitschka (Hunsrückenstr. 4), Karl Carduck (Steinstraße 19B) und Josef Herkenrath (Paulusstraße 15) gepflegt.
Am 27. Januar 2025 hat das Bambi Filmstudio auf unsere Initiative hin und in Kooperation mit uns den Film "Bent" (aus dem Jahr 1997) gezeigt.
Mehr Infos unter www.duesseldorf-queer.de/aktionen-zum-holocaust-gedenktag-2025/
Am 28. Juni 2025 fand erstmals der "Düsseldorfer Gedenktag für die queeren Opfer des Nationalsozialismus" statt. Eingeladen hatten die Mahn- und Gedenkstätte und das LSBTIQ+ Forum Düsseldorf. Am LSBTIQ+ Erinnerungsort Düsseldorf wurden Reden gehalten (u.a. von Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie stellvertretende Ministerpräsidentin) und Kränze niedergelegt.
Im Anschluss an die Gedenkfeier wurde im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte die szenische Lesung "Allein im Rosa Winkel" aufgeführt, die in Kooperation mit uns vom Theaterkollektiv Düsseldrama produziert wurde.
In der AG "Queeres Gedenken" haben wir uns intensiv an der Konzeption des Gedenktages beteiligt, der fortan jährlich am 28. Juni stattfinden soll.
Mehr Infos unter www.duesseldorf-queer.de/queerer-gedenktag-2025/
Am 2. November 2025 fand eine Gedenkveranstaltung in Erinnerung an Siegfried Strukmeier statt, der vor genau 30 Jahren im Düsseldorfer Hofgarten ermordet wurde. Die Landeshauptstadt Düsseldorf und das LSBTIQ+ Forum Düsseldorf haben mit einem Gedenken im Hofgarten und einem Podiumsgespräch im Theatermuseum an den Menschen Sigi Strukmeier erinnert. Die homofeindliche Tat war damals Auslöser dafür, dass in Düsseldorf Initiativen gegen Gewalt gegen queere Menschen ins Leben gerufen wurden. Die Stadt hat zum 30. Jahrestag einen Baum gepflanzt und eine Gedenkplatte verlegt. Die Organisation der Gesamtveranstaltung oblag der AG "Queeres Gedenken", in der wir aktiv mitwirken.
Am 27. Oktober 2025 ist die Ausstellung "gefährdet leben. Queere Menschen 1933 bis 1945" der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld zur Verfolgung queerer Menschen im Nationalsozialismus in den Räumen der Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt eröffnet worden. Der von Astrid Hirsch-von Borries kuratierte Ausstellungsraum "Queeres Leben in Düsseldorf. Von den Goldenen Zwanzigern bis 1945..." ergänzt die Wanderausstellung, die bis zum 5. Juli 2026 in Düsseldorf zu sehen ist.
Mehr Infos unter www.duesseldorf-queer.de/queeres-leben-in-der-ns-diktatur/
Unser Verein ist Kooperationspartner und unterstützt das Rahmenprogramm.
Zur Ausstellungseröffnung im Beatrice-Strauss-Zentrum sprach unser Vereinsvorsitzender ein Grußwort. Auch im WDR-Beitrag für die Lokalzeit Düsseldorf über die Ausstellung (ausgestrahlt am 14.11.2025) kam Oliver Erdmann zu Wort. Das Stück "Queer in der Nazizeit" ist ab Minute 17:06 zu sehen: www.ardmediathek.de
Wir setzen die Recherchen von engagierten Personen aus der queeren Community, die in einem Arbeitskreis unter Leitung des Stadtarchivs Düsseldorf die dort gesammelten Materialien zur Geschichte der LSBTIQ*-Bewegung gesichtet und kategorisiert haben, in Form einer Online-Ausstellung um. Das Text- und Bildmaterial wird in die Website des LSBTIQ+ Erinnerungsortes Düsseldorf integriert. Die Fertigstellung musste erneut verschoben werden und ist nun für 2026 geplant. Gefördert wird die Umsetzung der Online-Ausstellung durch die hms-Stiftung für queere Bewegungen.
Wir arbeiten an einer Neuauflage des "Rainbow City Guide Düsseldorf", der im Jahr 2020 zum ersten Mal erschienen ist. Die Broschüre gibt einen Überblick über die Vielfalt der Regenbogen-Community und ihrer Organisationen, Initiativen und Projekte in der Landeshauptstadt. Der Guide ist ein Wegweiser für Beratungsangebote, Selbsthilfe- und Freizeitgruppen sowie Community-Events. Die Landeshauptstadt Düsseldorf (Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung) fördert die Umsetzung. Der Druck ist im ersten Quartal 2026 vorgesehen.
